Diethild Noormann-Wachs
Marcel Schmoi
Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure Beratende Ingenieure

Energie und Immobilien

Unser Büro berät und begleitet Sie bei allen Fragen der Energieeffizienz Ihrer Immobilie sowie allen potentiellen Stufen der energetischen Sanierung. Dafür bieten wir Ihnen verschiedene Leistungen – fragen Sie uns gerne danach, wir beraten Sie darüber, was für Sie zielführend ist.

Energieberatung

Sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandssanierungen und Redevelopment-Projekten stehen die Themen des Umweltschutzes in Verbindung mit der Wirtschaftlichkeit der geplanten Maßnahmen im Fokus. Neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Energieeinsparverordnung (EnEV), dem Gesetz über den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) und verschiedenen DIN-Normen sind umfangreiche Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Mitfinanzierung für Ihre Projekte auszuwerten. Darüber hinaus beraten wir Sie über die besten Sanierungsvarianten für optimale Ergebnisse, die effektivsten Fördermöglichkeiten, die Anforderungen der KfW-Bank oder der BAFA, der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen und den Zeitraum der Amortisation.

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Energieausweis nach §§ 16 ff. EnEV 2014

Wenn sich bei einem Gebäude die Miet- oder Pachtverhältnisse ändern oder ein Kauf-/Verkaufsvorgang stattfindet, ist auf Verlangen des künftigen Nutzers ein Energieausweis vorzulegen. Wir erstellen diesen für Sie. Grundsätzlich sind zwei verschiedene Energieausweise möglich: entweder können Ausweise auf der Grundlage des berechneten Bedarfs (bedarfsorientierter Energieausweis) oder auf der Grundlage des gemessenen Verbrauchs (verbrauchsorientierter Energieausweis) erstellt werden. Für Nichtwohngebäude besteht zwischen bedarfsorientiertem und verbrauchsorientiertem Ausweis Wahlfreiheit. Ebenso bei Wohngebäuden mit über vier Wohneinheiten oder für Gebäude, die mindestens nach Wärmeschutzverordnung 1977 errichtet wurden. Sonst ist ein bedarfsorientierter Energieausweis vorgegeben.

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EnEV-Nachweis

Wirtschaftlich effiziente „Updates“ der thermischen Hülle, der Heizwärme- und Warmwasserversorgung, Beleuchtung, Lüftung und Kühlung sind für die Werterhaltung und Verlängerung des Lebenszyklus der Immobilie unumgänglich. Durch die EnEV werden durch den Gesetzgeber Regeln für die thermische Gebäudeausstattung vorgegeben, die energetische Gebäudekennwerte vergleichbar machen. Die Energieeinsparverordnung simuliert dazu ein Referenzgebäude. Die energetischen Kennwerte für die Nutzung dieses Referenzgebäudes werden als Maßstab für eine EnEV-konforme Sanierung angehalten und mit der Planung oder dem erfassten Bestand verglichen.

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Energetische Sanierung

Für energetische Sanierungsprojekte bei Bestandsgebäuden haben wir ein Vorgehensmodell entwickelt, das eine wirkungsvolle Sanierung sicherstellt:

1. Im Zuge der Grundlagenermittlung für ein Sanierungskonzept ist der Gebäudebestand zu vermessen oder auf der Grundlage bestehender Grundrisse/Schnitte zu verifizieren. Jedes Bauteil wird einer energetischen Begutachtung unterzogen, indem diesen Daten energetische Kenngrößen zugeordnet werden. Daraus ergibt sich der Energiebedarf IST. Je nach Zielstellung (z.B. Einhaltung der EnEV 2014) wird sodann aus dem Energiebedarf SOLL die erforderliche Veränderung der Bauteile errechnet. In Koorperation mit Architekten und Fachplanern wird in der Regelplanung auf handelsübliche Dämmmaterialien zurückgegriffen.

Dieses Verfahren ist marktüblich und rechtlich ausreichend, berücksichtigt jedoch nicht die tatsächlichen energetischen Eigenschaften und Schädigungen des Gebäudes und führt zu ungesicherten Ergebnissen der Sanierung (im schlimmsten Fall können die geforderten Werte nicht eingehalten werden und avisierte Fördergelder werden nicht ausbezahlt). Das Problem haben wir verstanden und in unserem aedvice-Team eine Lösung entwickelt:

2. Zusätzlich zu den üblichen Daten zu Nr. 1 wird eine Thermografie der Außenhülle erstellt, mit der tatsächliche Leckagen und Energieflüsse ermittelt werden. Zudem können wir Thermografie- und Bauteildaten mit einem Aufmaß durch 3D-Laserscan verbinden. Damit wird es möglich, viele Fragen ohne aufwändiges Aufmaß zu beantworten, Baumassen zu bestimmen und Sanierungsprojekte zeitnah zu starten oder durch Neubauplanung zu ersetzen.

3. Zusätzlich werden mit Innenthermographie ebenfalls Leckagen und potentielle oder vorhandene Bereiche mit Schimmelgefährdung erfasst. Dadurch werden bereits aufgetretene Bauschäden entdeckt und Hinweise für ggf. erforderliche Detaillösungen bereits vor Bauausführung gegeben.

4. Auf der Grundlage der erforderlichen Dämmstärken werden geeignete Materialien festgelegt. Wir stehen bei der Auswahl der Systeme und der entsprechenden Bemaßungen beratend zur Seite. Dabei arbeiten wir mit dem Bauphysikalischen Forschungs- und Entwicklungslabor des Instituts für Bauklimatik der TU Dresden zusammen. Diese Leistungen bringen den energetischen Berechnungen mehr Realitätsbezug, Objektivität und Sicherheit vor der Umsetzung.

5. Wenn Sie Ihre Wahl getroffen haben oder zwischen mehreren Varianten entscheiden müssen, erstellen wir für Sie eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mit Kosten und Wirkung.

6. Nach Abschluss der Sanierung führen wir mit erneuter Thermografie ein Sanierungscontrolling durch, das den Sanierungserfolg belegt und ggf. Baufehler aufdeckt.